Insidertipps pt_arrow_bread  Joshua Roloff

Nizza

nizzaNizza ist eine herrliche und schöne Stadt direkt an der Süd-Ost-Küste Frankreichs. Sie ist geprägt von kleinen, engen Gässchen und dem typisch fröhlichen, französischen Lebensstil.

Mit dem großen Yachthafen und dem Flughafen ist Nizza eine wahrlich bedeutende Stadt in Frankreich. Sie hat ca. 350.000 Einwohner, wobei im Umland ca. 1.7 Millionen Menschen leben. Sie liegt ca. 10 km vom Fürstentum Monaco und 30 km von der italienischen Grenze entfernt.

 

Anreise
Am besten sollte man mit dem Flugzeug anreisen. Der Flughafen von Nizza ist groß und liegt zentral. Man bewegt sich in der Stadt dann mit preisgünstigen Bussen der Ligne d´azur mobil. Natürlich gibt es auch Taxen, wobei man damit vorsichtig sein muss mit den Verhandlungen über den Fahrpreis. Alle Sehenswürdigkeiten sowie das Casino sind auch bequem zu Fuß erreichbar.
Empfehlenswert ist auch das Mieten eines so genannten "Scooters", also kleinen Mopeds, mit denen man wunderbar durch die engen Gassen gelangt.

ruhlcasinoCasino
Das Casino Ruhl in Nizza liegt direkt an der Strandpromenade und bietet Pokervergnügen im Sinne von No-Limit-Hold´em Cashgame mit Blinds von €2/5 oder €5/10. Vereinzelt werden dort auch Turniere gespielt, jedoch sollte man sein Hauptaugenmerk auf das Cashgame legen.
Ab 15.00 Uhr nachmittags wird dort schon gespielt, meist an 1 bis 2 Tischen und im Laufe des Tages bzw. abends füllt sich der Cardroom mit Spielern, oft sind auch Touristen dabei. Das Personal ist relativ nett, hübsche Dealerinnen gibt es natürlich auch.

Wem "nur Nizza" nicht ausreicht, der sollte auch einmal die umliegenden Casinos in Monaco und Menton besuchen. In Monaco wird beispielsweise sehr hohes Hold´em Cashgame (Blinds 10/20) gespielt. Jedoch sind hier auch die ein oder anderen Profis mit von der Partie - es ist also Vorsicht geboten!

Es ist ratsam, nach Monaco und Menton mit dem Zug anzureisen, der stündlich vom Bahnhof in Nizza abfährt. Eine einfache Fahrt kostet dort bloß 4,- €. Dadurch wird es ein billiger Ausflugsspaß.

monacoNach Monaco sollte man allerdings genug Geld mitnehmen. Man benötigt dort auch einiges davon. Einen kleinen Vorgeschmack bietet der Preis für eine 0,33 l Cola an der „Hotel Fermont“-Casino Bar. Hier zahlt man ganze 8,- € !! Auch im „Café de Paris“ vor dem Casino in Monaco sind die Preise deftig, essen und trinken sollte man also möglichst nicht in der Casino Gegend Monte Carlo. Teuer ist aber auch das Speiseeis in Nizza sowie eigentlich in ganz Frankreich. Dort kostet die Kugel 2,- €!!

Wer auf Pokertouren steht, sollte San Remo in Italien mit einbeziehen. Das Casino dort liegt in guter Reichweite zu Nizza. Jedoch ist das dortige Cashgame auch zu Zeiten der EPT und IPT relativ dünn besiedelt. Also wählen Sie am Besten die französische Variante über Nizza, Monaco/Monte Carlo und Menton.

Trinkgeld

Mit dem Trinkgeld ist es anders als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Zahlt man hier beispielsweise 4,80 €, erhält man sofort nach seiner Bestellung die Rechnung und wenn man dann bezahlt, erhält man, auch wenn man aufrundet, sein exaktes Rückgeld.


Man sollte es dann einfach liegen lassen, damit es als Trinkgeld angesehen wird. Es bringt also wenig, der Bedienung das Trinkgeld zu nennen, man muss es am Platz liegen lassen.
Essen & Trinken

Bezüglich Essen und Trinken gibt es eine reichliche Auswahl an Restaurants, Bars und Pubs. Besonders zu empfehlen sind die kleinen Restaurants in den Gässchen von "Old Town of Nice". Hier befinden sich auch die Pubs und die angesagten Diskotheken.


Der große Vorteil an Nizza ist, dass man jeden Abend ein neues Restaurant und eine neue Bar ausprobieren kann, ohne auf den Preis achten zu müssen.
In der Zeit wichtiger Sportereignisse werden diese medial in nahezu jeder Bar und jedem Pub live auf Großleinwand übertragen.

 

villa

Ein sehr zu empfehlendes Restaurant in Nizza ist die "VILLA D´ ESTE" im Herzen der Stadt. Hier erhält man von italienischer und französischer Kost alles, was einem lieb ist. Die Preisklasse in allen Restaurants ist relativ gehoben, aber bezahlbar. Billiger ist es kaum möglich, in Nizza und Umgebung etwas zu bekommen. Mein Fazit ist also, dass man nicht ohne gutes Geld her kommen sollte.

Sprache:

Wer in Nizza kein Französisch beherrscht, hat es zwar schwer, jedoch kann man sich auch mit gutem Englisch dort durchschlagen. Deutsch sowie andere Sprachen werden dort kaum gesprochen. Wer Italienischkenntnisse hat, auch wenn die Grenze nicht weit entfernt liegt, kaum Chancen, verstanden zu werden.

Strand:

Der Strand von Nizza ist nicht unbedingt ein Traumbadestrand, da dort Kies anstelle des begehrten Sandes liegt. Jedoch ist die Strandpromenade und der Blick von Nizzas Hausberg aus ein wahrer Traum, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Auch der Yacht-Hafen von Nizza ist ein Muss. Dort gibt es sehr viele kleine Restaurants und Bars mit wunderbarem Ausblick.

Hotel:

In Sachen Hotel sollte man möglichst eines der Kleineren in der Innenstadt wählen. Sehr zu empfehlen ist das "Le Petit Tranion", unweit des Restaurants "VILLA D´ESTE". Direkt daneben befindet sich auch ein gutes Frühstückslokal. Das Hotel bietet nämlich keines. Wer etwas abseits aber immer noch in passabler Reichweite zu Nizza weilen möchte, sollte eines der Hotels an der Cote d´Azur (Cap de Ferat) wählen. Hier ist das Hotel "Brise" zu empfehlen.

 

Joshua Roloffjoshuaico

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